Abnehmpillen

Wenn einen die Figurprobleme der modernen Zeit einholen, wenn wir merken das schnelles Essen das uns durch den Lebensrythmus manchmal aufgezwungen wird nicht gesund für uns wird, dann denken viele Menschen häufig an Abnehmpillen. Es wird nach einem schnellen Weg gesucht der um eine zu hart Diät oder zu viel Sport führt. Abnehmpillen sollen die Lösung sein um dieses Ziel, die schlankere Figur zu erreichen. Wir werden genau erklären was Abnehmpillen sind und wie sie dazu nutzen können am Bauch oder den Oberschenkeln Fett zu verlieren. Es gibt viele verschiedene Arten von Abnehmpillen. Viele von Ihnen sind frei verkäuflich und ohne Rezept in der Apotheke oder Shops für Nahrungsergänzungen erhältlich. Andere Abnehmpillen wiederum sind in vielen Ländern nur auf Rezept und nach Rückspräche mit einem Arzt erhältlich.

Ein Name, viele Möglichkeiten

Dazu gibt es die Auswahl ob man bei Abnehmpillen auf natürliche Wirkstoffe zurückgreift oder Wirkstoffe bevorzugt die künstlich hergestellt werden. Dazu muss man wissen das die pflanzlichen Präparate häufig besser verträglich sind. Einige medizinische Wirkstoffe haben trotz ihres akzeptablen Wirkprofils doch einiges an Nebenwirkungen und sollten deshalb mit Bedacht oder gar nicht eingesetzt werden, andere Abnehmpillen sind in ihrer Wirkung wirklich ausgefeilt und bringen schnelle Hilfe. Der Begriff Abnehmpillen ist erst einmal sehr weit gegriffen, es gibt eine sehr große Auswahl an Wirkstoffen und Kategorien die in man in die gleiche Schublade stecken kann. Unter die Oberkategorie Abnehmpillen fallen Produkte wie Fatburner, Appetitzügler und Mischungen daraus. Man muss dazu wissen das die Mechanismen die diese verschiedenen Produkte benutzen auch unterschiedliche Auswirkungen auf den Körper haben. Eine Kalorienreduzierte Diät oder Sport können bei der Abnahme helfen sind aber meist, je nach Produktstärke, nicht zwingend nötig.

Gerade aber das Thema Diät und Abnehmpillen sollte man sich noch einmal genauer ansehen, hier sind viele Kombinationen möglich die durch bessere Ergebnisse eine Diät Empfehlenswert machen können. Wer sich schon einmal mit dem Abnehmen beschäftigt hat wird zu dem Schluss kommen das, egal ob mit Abnehmpillen oder ohne, der Weg nur darüber geht den Verbrauch des Körpers zu erhöhen oder die Zufuhr von Kalorien zu verringern. Die Wissenschaft ist sich längst einig, das neben gesundheitlichen Erkrankungen die Menge an Kalorien das größte Problem bei der Gewichtsreduktion ist. Es gilt also alles so zu optimieren, dass diese Kalorienzahl so einfach wie möglich verkleinert werden kann. Abnehmpillen mit ihren diversen Wirkstoffen können eines dieser Hilfsamen Werkzeuge sein.

Gute Pillen, böse Pillen

Wenn es im Gespräch um Abnehmpillen geht gibt es sehr häufig zwei Lager. Die denen Abnehmpillen ein probates Mittel zur Unterstützung sind und die, die meinen das wäre absolutes Teufelszeug. Man muss hier differenzieren, natürlich gibt es gerade im Bereich der Mittel zum Abnehmen viel heiße Luft, gerade im Bereich der pflanzlichen Abnehmpillen wird einem da das Blaue vom Himmel versprochen. Allerdings gilt auch hier, wie für jede Branche, dass man nicht alle über einen Kamm scheren darf. Es gibt genug Produkte am Markt die, das zeigen die Rezensionen, eine deutliche Wirkung haben.

Abnehmpille 1 – Der Appetitzügler

Ein großer Teil der Abnehmpillen fällt in die Kategorie der Appetitzügler. Dabei handelt es sich um Produkte in Kapsel oder Tablettenform deren Inhalte dafür sorgen das der Nutzer weniger Appetit hat. Solche Abnehmpillen sind sehr oft frei verkäuflich und beruhen auf dem Prinzip den Magen mit einem Quellstoff zu füllen. Bei diesen Stoffen handelt es häufig um bestimmte Pflanzenfasern, die durch den Kontakt mit Flüssigkeit im Magen, stark an Volumen gewinnen und so den Magen füllen. Die Abnehmpillen arbeiten hier auf den Mechanismus hin, das sobald der Magen eine bestimmte Füllung erreicht hat, Botenstoffe ausgeschüttet werden. Dieser Botenstoffe, in der Fachsprache Neurotransmitter genannt, signalisieren unserem Gehirn das jetzt kein Hungergefühl nötig ist. Diese Variante ist die einfachste, die Produkte sind einfach erhältlich und so ziemlich immer ohne Rezept zu bekommen. Aufgrund der doch recht einfachen Wirkungsweise sind diese Abnehmpillen nicht so effektiv. Sie können für jemanden der nur kleine Probleme hat eine Diät durchzuhalten oder nur ein paar Kilogramm verlieren möchte eine brauchbare Wahl sein. Diese Abnehmpillen haben absolut eine Berechtigung. Bekannte Inhaltsstoffe in diesen Abnehmpillen sind Chitosan, Pektin und Carob. Dieser Inhaltsstoffe saugen die Flüssigkeit wie ein Schwamm auf und vergrößern sich daraufhin. Die Mechanorezeptoren des Magens reagieren darauf und senden die oben besprochenen Botenstoffe aus, der Hunger verschwindet. Um diesen Effekt zu nutzen oder zu unterstützen kann man auch Lebensmittel benutzen.

Lebensmittel als Alternative

Den Effekt der quellenden Lebensmittel die durch ihr Volumen sättigen kennen wir, neben den Abnehmpillen, auch von Lebensmitteln. Hier fallen als aller erstes die klassischen Haferflocken ein, aber auch Leinsamen oder Flohsamenschalen gehören in zu dieser Kategorie, der Vorteil dieser Produkte ist ihr für die Gesundheit zuträglicher hoher Ballaststoffgehalt, der günstige Preis. Der Geschmack dieser Lebensmittel ist allerdings für viele nicht der angenehmste. Erschwerend kommt hinzu das Lebensmittel, die solche Eigenschaften haben, einen nicht niedrigen Kaloriengehalt haben. Sie sättigen also, bringen aber viele Kalorien mit sich, das ist Kontra Produktiv.

Medizinische Appetitzügler

Bei den Appetitzüglern gibt es neben den frei verkäuflichen Varianten noch die Abnehmpillen, die man häufig nur mit einem Rezept bekommt. Sie wirken völlig anders wie die oben besprochenen Produkte. Diese Abnehmpillen wurden Ursprünglich für die Behandlung von Adipösen Menschen entwickelt und werden zu deren Behandlung auch heute noch weltweit eingesetzt. Um Menschen mit solch schweren Problemen zu helfen musste man Abnehmpillen entwickeln die deutlich stärker und schneller wirken wie die üblichen Produkte am Markt. Diese Art der Appetitzügler in Pillenform ist dabei teilweise schon über 100 Jahre alt, die Wirkstoffe und deren Dosierung wurde seitdem aber deutlich verbessert. Diese Abnehmpillen haben den Vorteil das sie unseren Hunger dort ausschalten wo er entsteht, in unserem Gehirn. Hunger und Appetit sind verschiedene Bedürfnisse die auf verschiedenen Vorgängen in unserem Körper und unserem Gehirn beruhen. Hier geht es um sehr komplexe Vorgänge die in ihren Einzelheiten diesen Artikel sprengen würden. Sobald unserem Körper etwas fehlt, angefangen bei der Füllung im Magen, weiter über bestimmte Nährstoffe im weiteren Verdauungstrakt bis hin zu einfachem Energiemangel gibt er uns das Signal das wir etwas essen sollten. An diesem Punkt können hochwirksame Abnehmpillen eingreifen und dafür sorgen das der Körper dieses Signal nicht mehr ausgibt bzw. wir dieses Signal nicht mehr verarbeiten könne.

Der Arzt oder Apotheker hilft

Bevor oder während der Einnahme von Appetitzüglern, egal ob rezeptfrei oder rezeptpflichtig sollte immer die Rücksprache mit einem Arzt erfolgen. Nur so kann eine Vorerkrankung oder eine organische Ursache des Übergewichtes ausgeschlossen werden. Auch wenn der Wunsch nach weniger Pfunden und Körperfett ein großer ist sollte die Gesundheit immer im Vordergrund stehen.

Essen macht Glücklich

Wenn wir essen passieren in unserem Körper viele Dinge, natürlich nehmen wir Nährstoffe und Vitamine auf. Aber es werden verschiedene Hormone und Botenstoffe ausgeschüttet, starke Abnehmpillen können hierauf Einflus nehmen. Serotonin und Noradrenalin sind 2 dieser Botenstoffe. Sie signalisieren das jetzt kein Appetit mehr nötig ist. Leider werden diese Botenstoffe schnell von den Nerven aufgenommen, jetzt ist der Körper wieder in der Lage das „Hungersignal“ auszusenden, man bekommt wieder Appetit. Moderne Abnehmpillen sorgen dafür das diese Botenstoffe nicht dort andocken können wo sie abgebaut werden, dadurch bleiben sie präsent und sorgen dafür das der Hunger unterdrückt wird. Das Gehirn schickt keine Signale die den Appetit stimulieren. Der Nutzer der Pillen bekommt weniger Hunger, ihm fällt es leichter seine Diät einzuhalten. Durch dieses Kaloriendefizit wird der Nutzer schneller abnehmen als ohne Appetithemmer. Das der Appetit, das natürliche oder manchmal auch störende Hungergefühl das größte Hindernis an der Diät sind wird wohl kaum jemand bestreiten. Abnehmpillen wie die gerade beschriebenen sorgen dafür das Botenstoffe wie Serotonin nicht aufgenommen werden und ihre Konzentration im Raum zwischen den Synapsen, dem synaptischen Spalt, ansteigt. Das Gehirn wird getäuscht, es registriert die Botenstoffe und reagiert darauf mit weniger Hunger. Die Botenstoffe werden nur ausgesandt wenn wir genug gegessen haben, also meint unser Gehirn es wäre genug Nahrung vorhanden. Abnehmpillen wie diese sind also keine reinen Placebos, sie sind Jahrzehntelang erprobt und zeigten ihre Wirkung auch bei Menschen mit schwere Essstörungen.
Nur weil solche Abnehmpillen für Menschen mit Adipositas entwickelt wurden heißt das nicht das man als Abnehmwilliger mit ein paar Kilo zu viel auf den Rippen nicht auch mal einen Blick darauf Riskieren darf. Einige der als Appetithemmer verkauften Produkte oder Wirkstoffe sind Aminorex, Cathin(Verlinkung Alvalin), Sibutramin(Verlinkung Sibutramin) und Phentermin. Wenn sie mehr über die einzelnen Wirkstoffe wissen möchten bieten sich unsere entsprechenden Artikel dazu an, sollten noch nicht alle Wirkstoffe einzeln erklärt worden sein, unsere Seite wird ständig aktualisiert und mit neuen Artikeln versehen.

Abnehmpille 2 – Der Fatburner

Neben den oben erklärten Appetitzüglern gibt es auch noch eine andere Kategorie der Abnehmpillen, sie werden häufig Fatburner genannt. Dabei handelt es sich um Produkte und Wirkstoffe die auf verschiedene Weise dafür sorgen das der Körper mehr Kalorien verbrennt. Diesen Mechanismus kann man sowohl mit Lebensmitteln, rezeptfreien Abnehmpillen als auch mit verschreibungspflichtigen Abnehmpillen erreichen. Die verschiedenen Varianten unterscheiden sich dabei deutlich in ihrer Wirksamkeit.

Der Körper will kein Fett verlieren

Jeder der Abnehmpillen kaufen möchte hat sich wohl schon einmal an eine Diät gewagt. Es gibt zwei Probleme bei einer Diät: Der Hunger und die Energielosigkeit. Auf den Hunger, die Mechanismen und wie Appetithemmer dabei helfen können sind wir schon eingegangen. Jetzt werden wir uns damit beschäftigen wie sich der Körper gegen das Abnehmen wehrt und dafür sorgt das sie trotz großer Anstrengungen nicht abnehmen. Wenn sie durch eine Diät ihre Kalorienzufuhr senken werden sie für kurze Zeit abnehmen, sie verlieren ein paar Pfunde, sind gut gelaunt. Nach ein paar Wochen kommt es dann dazu das sie plötzlich trotz der gleichen Ernährung weniger oder vielleicht sogar gar nicht ab. Das liegt daran der Körper eine Überlebensmaschine ist, er möchte uns und unseren Körper mit dem wenige essen lange versorgen. Abnehmpillen können durch verschiedene Wirkstoffe dafür sorgen das diese Anpassung weniger oder gar nicht eintritt. Bei einer Diät sorgt der Körper zum Beispiel dafür das bestimmte Teile des Körpers weniger gut durchblutet werden, das spart Energie. Auch das wir uns schlapp und Müde während einer Diät fühlen ist ein Trick des Körpers gegen den Abnehmpillen helfen können. Wer müde ist wird sich automatisch weniger Bewegen, auch das spart Energie. Manchmal merken wir das überhaupt aber durch diese gesparten Kalorien nehmen wir langsamer ab.

Den Körper in Schwung bringen

Abnehmpillen aus der Kategorie Fatburner bringen unseren Körper, den Stoffwechsel und den gesamten Metabolismus wieder in Schwung, wir verbrauchen wieder mehr Kalorien. Da erreichten die Abnehmpillen aus der Kategorie Fatburner du auf unterschiedliche Weise, das hängt vom Wirkstoff ab der verwendet wird. Wir werden jetzt kurz auf die Lebensmittel, die pflanzlichen und medizinischen Wirkstoffe eingehen.

Bei den Lebensmitteln gibt es verschiedene Möglichkeiten den Stoffwechsel etwas anzukurbeln. Chili und das in ihm enthaltenen Capsaicin ist eine der ersten die den meisten wohl einfallen. Es gibt natürlich auch Abnehmpillen die mit Capsaicin und Pfeffervarianten arbeiten, in dem Fall würden wir aber doch zum scharfen würzen der Lebensmittel raten. Diese Variante ist kostengünstig und belebt ebenso, außerdem bringt sie einen dazu selbst zu kochen und die Kalorien im Blick zu haben. Ein weiterer Abnehmturbo aus der Küche ist der asiatische Ingwer. Die in ihm enthaltenen Wirkstoffe Ingwerol und Shogaol sorgen für eine Aktivierung der Nerven, des Stoffwechsels und des Immunsystems, gerade wenn man sich im Winter an eine Diät machte eine sehr gute Ergänzung. Auch hier gibt es sicher Produkte die den Wirkstoff nutzen, unserer Meinung sind aber auch hier die Verarbeitung in der Küche, als Zutat zum Essen oder in Tees, eine weitaus bessere Möglichkeit diese Wirkung zu nutzen.

Kaffee als Fatburner

Der Wirkstoff der in frei verkäuflichen Abnehmpillen am häufigsten verkauft wird ist Koffein oder ein Gemisch aus Koffein, grünem Tee und Taurin. Hierbei wird auf die stimulierende Wirkung dieser Stoffe gesetzt. Koffein und seine Varianten sorgen dabei nicht nur dafür der Körper wieder aktiv wird, man wach wird und zu mehr Aktivität getrieben wird. Koffein hat eine direkte Auswirkung auf die Oxidation von Fett, also auf die Fettverbrennung. Auch der grüne Tee enthält Koffein, dieses wird aber langsamer vom Körper aufgenommen und wirkt dadurch über einen längeren Zeitraum. So wird der Stoffwechsel über einen längeren Zeitraum aktiviert. Hierbei ist eine Abnehmpille die beide Wirkstoffe kombiniert eine gute Variante, das trinken von grünem Tee ohne Zucker sorgt allerdings auch für ein gesteigertes Sättigungsgefühl und sorgt für zusätzlich Flüssigkeit im Körper. Den auch diese zusätzliche Flüssigkeit erhöht den Kalorienverbrauch ein wenig. Abnehmpillen die für den Fitnesssport hergestellt werden enthalten oft hohe Dosierungen Koffein, Synephrin und manchmal auf so etwas wie L-Carnitin. Das Koffein in Abnehmpillen einen Sinn macht haben wir ja schon gesehen, aber wie sieht es mit Synephrin aus?

Synephrin ist ein spezielles Alkaloid aus der Bitterorange, es ist in seiner Struktur und Wirkung auf den Körper mit Ephedrin verwandt. Es gehört rein pharmakologisch zur Gruppe der Sympathomimetika. Von diesem Wirkstoff wird also das Sympathische Nervensystem stimuliert. Es sorgt dafür das unsere Herzfrequenz, unser Atmung und der Blutdruck stabil bleibt. Wenn Abnehmpillen nun dieses Zentrum stimulieren sorgen sie für eine erhöten Herzschlag, einen höheren Blutdruck und mehr Körpertemperatur. Die Atemwege werden genauso erweitert wie die Aufmerksamkeit gesteigert wird. Der Körper wird Leistungsfähiger und es werden Botenstoffe ausgeschüttet die die Laune verbessern und sogar euphorisierend wirken können. Das Hungerzentrum wird für eine bestimmte Zeit in seiner Wirkung gehemmt. Ob L-Carntin in Abnehmpillen sinnvoll ist kann man nur mit Jein beantworten. Es gibt Menschen denen durch Veranlagung die Fähigkeit fehlt genug körpereigenes L-Carnitin zu produzieren, bei Menschen mit schweren Übergewicht wird so ein Mangel häufiger festgestellt als bei normalgewichtigen Personen. Als Zugabe zu manchen Abnehmpillen kann L-Carntin gerade wenn viel Ausdauersport betrieben wird einen Sinn machen, ganz alleine als Wirkstoff zum Fett verbrennen ist es eher nicht geeignet.

Starke Fatburner

Nicht frei verkäuflich und sogar teilweise verbotene Abnehmpillen sind die hochwirksamen Fatburner Substanzen Fenfluramin, Rimonabant und Norephedrin. Sie gehören chemisch zur Klasse der Amphetamin und sind ein Sympathikomimetika. Sie sind höchstwirksam, belebend euphorisierend und Appetithemmend. Als Abnehmpillen eignen sie sich aber aufgrund des Potential zur Gewöhnung nur unter Aufsicht und dann für sehr kurze Zeit. Alle diese Wirkstoffe waren oder sind sogar als Zutat für Abnehmpillen zugelassen und werden weltweit vertrieben. Man kann zwischen direkten oder indirekten Sympathikomimetika unterscheiden. Abnehmpillen mit direkten Sympathikomimetika als Wirkstoff ahmen bestimmte Botenstoffe wie Serotonin und Noradrenalin im Gehirn nach, so das unser Gehirn kein Hungersignal mehr aussendet. Die Wirkung dieser Produkte ist extrem stark. Die indirekten Sympathikomimetika sorgen einfach dafür das die entsprechenden Botenstoffe nicht „verbraucht“ werden und sich so sammeln und einfach dauerhaft stärker wirken. So ist eine ähnlich starke Wirkung gewährleistet.

Abnehmpille 3 – Die Nährstoffblocker

Bei den Abnehmpillen haben wir schon über die großen 2 gesprochen. Appetithemmer und Fatburner sind die geläufigsten Produkte in Pillenform und stehen wie keine anderen für die Kategorie Abnehmpillen. Aber es gibt eine häufig etwas vergessene Kategorie, die Nährstoffblocker. Dabei handelt es sich Abnehmpillen die dafür sorgen das unser Körper einen entsprechenden Nährstoff aus der Nahrung nicht aufnehmen kann. Es werden also über verschiedene Wirkungsweisen Nährstoffe kaum oder unverdaut durch den Verdauungstrakt geschleust. Um zu zeigen wie so ein Nährstoffblocker funktionieren kann zeigen wir ihnen das Beispiel Orlistat (Hier bitte Artikel Orlistat und Fettblocker verlinken) einen effektiven Fettblocker der oft als Abnehmpille verkauft wird.

Nur was der Körper verwertet landet auf den Hüften

Alles was wir an Fett über die Nahrung aufnehmen muss von unserem Verdauungstrakt erst aufgespalten und aufgenommen werden. Erst dann kann es, wenn es zu viel ist, in Körperfett umgewandelt werden. Beim Makronährstoff Fett sorgt das Enzym Lipase dafür das Körperfett von unserem Körper verwertet wird. Abnehmpillen mit dem Wirkstoff Orlistat (Hier bitte Artikel Orlistat und Fettblocker verlinken) setzten genau an dieser Stelle an. Bevor das Nahrungsfett aufgenommen und an Bauch und Oberschenkeln angelagert werden kann, heftet sich Orlistat an das Fettenzym Lipase und blockiert es. Es kann sich nicht mehr an Fett heften und es aufspalten. Wo genau das aufgespaltene Fett landen würde ist zwar genetisch vorgegeben, bei den meisten handelt es sich dabei aber um ungeliebte Problemzonen wie bei Männer der Bauch. Abnehmpillen wie Fettblocker verhindern schon im Magen und Dünndarm das dieser Umwandlungsprozess stattfinden kann. S So werden effektiv weniger Kalorien vom Körper resorbiert wie durch den Mund zugeführt werden. Wie schon mehrfach beschrieben ist das verringern der Kalorien die effektivste Variante dafür zu sorgen das Körperfett verschwindet. Wenn also eine Abnehmpille mit dem Wirkstoff Orlistat dabei helfen kann dieses Kaloriendefizit zu erreichen kann man das nur als sinnvoll bezeichnen.

Abnehmpille – Ein Name, viele Möglichkeiten

Dieser Artikel zum Thema Abnehmpillen hat hoffentlich geholfen ein wenig Klarheit in den großen Wust an Informationen zum Thema Gewichtsreduktion, Appetithemmer und Fatburner gebracht zu haben. Bei all den komplizierten Namen und schleierhaften Werbeaussagen fällt es nicht immer leicht den Überblick zu behalten. Appetitzuegler.com möchte dafür sorgen dass sie eine gezielte Wahl treffen können die zu ihren Bedürfnissen passt. Lassen sie sich nicht durch Gerüchte oder dumme Kommentare zu Abnehmpillen verunsichern, wie in jeder Branche gibt es gibt es gute und schlechte Produkte. Dieser Artikel gehört zu einer Oberkategorie, wer weiterführende Informationen zu bestimmten Wirkstoffen oder Produktkategorien haben möchte hat unter den entsprechenden Einträgen auf der Webseite die Möglichkeit dazu.